Hochdruckspülung: wie Ablagerungen aus der Leitung verschwinden

hochdrück

Die Hochdruckspülung ist das Standardverfahren, wenn es um Grundleitungen und Anschlusskanäle geht, also um alles außerhalb des Gebäudes.

Das Prinzip ist einfach. Eine Düse wird in die Leitung eingefahren und stößt Wasser unter Druck nach hinten aus. Dadurch zieht sich der Schlauch von selbst weiter vor, und der Strahl arbeitet gegen die Fließrichtung. Ablagerungen und Feststoffe werden dabei abgetragen und in Richtung Schacht gespült, wo sie abgesaugt werden können.

Warum nicht immer die Spirale

Eine Spirale bohrt sich durch. Sie schafft einen Durchgang, und das Wasser läuft wieder ab – am Rohrrand bleibt die Ablagerung aber liegen. Bei einem verstopften Siphon ist das völlig ausreichend. Bei einer Grundleitung, an deren Wand sich über Jahre eine Schicht aufgebaut hat, ist der Erfolg nach wenigen Monaten wieder weg.

Die Hochdruckspülung räumt die Wandung frei. Danach hat das Rohr wieder den Querschnitt, für den es gebaut wurde.

Der Druck richtet sich nach dem Material

Nicht jede Leitung verträgt dasselbe. Bei alten Steinzeug- und Betonleitungen fahren wir vorsichtiger, weil Muffen und Scherben empfindlich sind. Wenn schon von außen erkennbar ist, dass das Rohr beschädigt sein könnte, wird nicht erst gespült, sondern zuerst gefilmt.

Bei hartnäckigen Ablagerungen aus Beton, Zement oder Wurzelwerk reicht Wasser allein nicht. Dann kommt vorher ein Fräskopf zum Einsatz, der das Material zerkleinert, und der Hochdruck spült die Reste hinaus.

Wann sich eine Spülung ohne akuten Anlass lohnt

Wenn dieselbe Stelle zweimal im Jahr zugeht. Wenn es aus dem Bodenablauf riecht. Wenn nach jedem Starkregen Wasser auf dem Hof steht. Und bei Mehrfamilienhäusern, Höfen und Gewerbeflächen als fester Termin, weil der ungeplante Notruf am Freitagabend die teuerste Variante ist.

Anruf genügt: +49 176 61544879

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